Donnerstag, 20. märz 2008
Der Film "Die Welle" stellt in einfachster Weise dar, dass eine faschistische Gesellschaft nicht eine Sache von gestern ist, sondern auch in der Realität noch Fuß fassen kann. Trotz dieser positiven Aufrüttelung muss kritisiert werden, dass besonders das Ende eine spezifisch deutsche Auslegung des Films darstellt. Nur der Lehrer wird als Schuldiger dargestellt, wobei den Schüler ihre Verantwortung genommen wird, und sie als Opfer dargestellt werden. Diese Verdrehung der Wirklichkeit lässt sich auch in der deutschen Gesellschaft immer öfter beobachten, wobei Hitler und der Führungsschicht die alleinige Verantwortung zugeschoben wird, und das Volk nur als Ofper dieser dargestellt wird.
von Simon
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Mittwoch, 13. februar 2008
Der moderne Antisemitismus führte im nationalsozialistischen Deutschland zu einer Massenvernichtung der europäischen Juden, und stellt dabei eine Unmenschlichkeit da, die einzigartig in der Geschichte ist. Merkmale dieses modernen Antisemitismus waren die völlige Entindividualisierung der Juden, die durch die industrielle Vernichtung aller Juden ( ohne zu differenzieren ) zum Ausdruck kam, sowie der daraus resultierende totale Vernichtungswahn aller Juden, die als Volksfeinde angesehen wurden. Die Grundlagen für diesen Wahn wurden jedoch nicht erst von Hitler in die deutsche Gesellschaft hinein indiziert, sondern entwickelten sich in dieser selbst, über Jahrhunderte hinweg. Der Antisemitismus existierte auch in vielen anderen Ländern, es war aber der spezielle deutsche Antisemitismus der zu der Massenvernichtung der Juden führte. Um die Frage zu beantworten warum gerade die Juden Projektionsfläche des Hasses wurden, und warum in Deutschland der moderne Antisemitismus seinen Höhepunkt erreichte, muss das Verhältnis der Deutschen zur Arbeit beleuchtet werden, welches Quell des modernen Antisemitismus ist. Dabei wird im folgenden, das Verhältnis „schaffender“( unmittelbar produzierender ) Arbeit und „raffender“ ( als faule und ausbeutend geltende ) Arbeit betrachtet.

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von Simon veröffentlicht in: Antisemitismus
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Sonntag, 10. februar 2008

Gegen den Antisemitismus zu sein ist eigentlich vermeintlich besonders eine linke Position. Doch wird als dieser meist nur der  "einfache" Judenhass betrachtet. Einer genauen Analyse antisemitischer Strukturen sind weite Teile der Linken bist heute nicht nachgekommen. Dies ist einer der Gründe dafür, das auch heutzutage noch ein linker Antisemitismus existiert, weil die Linke eben nicht genau weiß, was diesen, der von ihnen früher als meist zu bekämpfende Ideologieverstanden wurde, eigentlich ausmacht. Besonders in dem erneuten Konflikt um und in Israel wird deutlich, das die Linken immer noch alten Volkstümeleien und Blut-und-Boden Ideologien nachträumen, sowie eine Menge antisemitischen Ressentiments propagieren.

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von Simon veröffentlicht in: Antisemitismus
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Sonntag, 10. februar 2008
undefinedHeute Nacht ist also endlich der lang ersehnte Tag gekommen, mein erster Blog ist online! Ich bin auch auf der neuen Kommunikationsebene genannt Blog angekommen, und hoffe auf diese Weise auch viele Leute zu erreichen und eine hübsche kleine Community aufbauen zu können. Hauptsächlich werde ich mich mit gesellschaftlichen, politischen und  philosophischen Fragestellungen beschäftigen, und hoffe das meine Beiträge eine rege Diskussion hervorrufen werden. 
Geschrieben werden die Einträge hier von einem ex-traditionellem-Maxisten, ex-SPDler, ex-Antiimp, Adorno-"Groupie", kritischem Theoretiker und Antifaschisten.
So wo ich jetzt etwa 80% der bisherigen Leser verjagt habe weil diese immernoch dem weltanschuungs Maxismus a la Stalin nachträumen(auch wenn sich die meisten ja soo von ihm distanzieren), wissen die gescheiten anderen 20% schon einmal worauf sie sich in der Zukunft einstellen/freuen können. "Freuen" auch noch erwähnt weil Mensch ja nie die Hoffnung aufgibt doch noch seines gleichen zu finden.
In diesem Sinne bis bald!
von Simon
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Stop the Bomb

Stop The Bomb

Zitat

"Die Gestalten von Kapitalist und Grundeigentümer zeichne ich keineswegs in rosigem Licht. Aber es handelt sich hier um die Personen nur, soweit sie die Personifikation ökonomischer Kategorien sind [...] . Weniger als jeder andere kann mein Standpunkt [...] den einzelnen verantwortlich machen für Verhältnisse, deren Geschöpf er sozial bleibt, sosehr er sich auch subjektiv über sie erheben mag."
Karl Marx


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